Musiker unterwegs

Berichte, Fotos und Videos unserer Liveband(s)

10 Jahre Best Western Hotel Köln


Die Lounge Band zum Jubiläum des Kölner Hotels


Zehnjähriges Bestehen feierte das Kölner Best Western Hotel am 10. September 2011. Zu diesem Festtag lies man sich einiges einfallen. Um das Jubiläum wurde kurzerhand eine Geschichte zusammengestrickt. Ganz grob erzählt wurde das Hotelgelände zu Calconia Island, entsprechend wurden alle Gäste mit Blumenketten begrüßt, alle Mitarbeiter trugen Hawaii Hemden, Essen und Cocktails wurden entsprechend “karibisch” angepasst.

Das alles machte die Veranstaltung vor allem eines: locker!

Genau das gelingt nur wenig Veranstaltern bei einem solchen Anlass. Durch die ganze Atomsphäre entwickelte sich die Feier dann aber zu eine entspannten Cocktail-Gartenparty.

Auch unsere Musikauswahl, die eigentlich eher als entspannte Hintergrundmusik gedacht war, entwickelte sich zunehmend in Richtung Partymusik.

Wir spielten an diesem Tag in einer eher ungewöhnlichen Besetzung. Der Kollege und ich sorgten für die musikalische Untermalung, davor trafen sich zwei Sängerinnen zum Songaustausch! Diese Besetzung war perfekt für die Gartenparty. Ein Hit nach dem anderen wurde abgefeuert.

Apropos Feuer. Zwischendurch kam ein Limo-Tänzer auf die Bühne. Kein Scherz, ein Limbotänzer…. Was soll ich sagen, sehr beeindruckend. Auch hier hat das Organisationsteam hervorragende Arbeit geleistet. Einen besseren Act hätte es für diese Veranstaltung nicht geben können!

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Ein absolut gelungener Abend! Zum Abschluss spielten wir noch einige Zugaben, was für sich sprechen sollte!

Wer ein gutes Hotel in Köln sucht: das Best Western! Die familiäre Atmosphäre macht den Aufenthalt perfekt!

Der Autor ist Andreas Goertz, als Musiker ständig mit verschiedenen Live-Formationen unterwegs, unter anderem:

Die Lounge Band, die Partywerker, Live Clubbingund andere Formationen der liveband24 GbR.

Musiker unterwegs in …Moers

Hat das gedauert…. im Moment ist einfach so viel zu tun, dass mir nur die Möglichkeit bleibt, ganz strikt eines nach dem anderen abzuarbeiten.In diesem Zusammenhang möchte ich mich aber einmal für die zahlreichen Rückmeldungen bedanken: Danke!

Hier ist er aber nun endlich: der Bericht vom “Hammer-Auftritt” in Moers. Wieso “hammer”?? Nun, 11 Stunden auf der Bühne mit insgesamt elf Musikern, das war schon eine Herausforderung. Im Vorfeld waren wir uns nicht sicher ob und wie das alles funktionieren sollte. Wir hatten zwar einen groben Plan, welcher Musiker wann kommen wollte, wussten jedoch nicht, ob wir das passende Repertoire liefern können und wie das Publikum dieses annimmt.  Was soll ich sagen, unsere Erwartungen wurden übertroffen. Das Publikum war großartig, die Musiker haben alle einen super Job gemacht und es hat unglaublich viel Spaß gemacht. Besonders beeindruckt hat mich, dass einige Leute im Publikum ebenfalls die ganze Zeit durchgehalten haben. Musikalisch haben wir die ganze Bandbreite abgedeckt. Soul, 70er, 80er, deutsche Klassiker und aktuelle Hits.

Alle uns zur Verfügung stehenden Hüte ziehen wir von unserem Drummer Christopher. 11 Stunden Schlagzeug spielen erfordert schon einiges an Kondition und Konzentration. Er war an diesem Tag nicht zu ersetzen! Ansonsten blieben in der durchgehenden Standard-Besetzung Andreas an Keys und Gesang sowie ich an Sax und Percussions.

Den Beginn des lustigen Musiker-Rondells machte an diesem Tag Melanie. Pünktlich um 12:00 ging’s los und der Altmarkt in Moers war tatsächlich schon gut gefüllt. Besonders motivierend: Das Publikum war vom ersten Moment an dabei und bescherte uns einen gelungenen Start in den Tag.Melanie in Moers

Als nächstes kam Janina hinzu. Die Bühne füllte sich langsam… Der Altmarkt auch.

Nica war die nächste, die uns die Ehre erwies. Der Platz war inzwischen schon prall gefüllt und der Spaß am spielen wollte nicht weniger werden. Ganz im Gegenteil.

Als nächste Musiker beglückten uns Markus und Stefan. Endlich eine Gitarre auf der Bühne und somit keine Einschränkungen mehr im Repertoire. Stefan gab sich für ein Set an den Keys die Ehre, so das Andreas sich um wichtigere Sachen wie Fotografieren und Filmen kümmern konnte. Es wurde langsam dunkel. Erste Müdigkeitserscheinungen machten sich bemerkbar. Aber es folgten noch ein paar Stunden.

Cher, Nica & Claudine

Doch wer mitgezählt hat, merkt, dass da noch einige fehlen. Zum großen Abschluss kamen dann noch Ingo an der Trompete sowie Cher und Claudine als Sängerinnen hinzu. Wow, ein improvisierter Bläsersatz, das hatten wir noch nie. Aber es hat unglaublich viel Spaß gemacht. Zum Glück wurde unserer gegen Schluß doch sehr soul-lastiges Programm vom Moerser Publikum sehr dankbar angenommen
Hier noch ein Zusammenschnitt von Eindrücken des Tages. Weitere Videos sind hier bei Vimeo zu finden.

Liebes Moers, mein Kompliment. Ihr habt einfach alles mitgemacht, jeden Musiker und jedes Lied herzlich aufgenommen. Das war wirklich außergewöhnlich und sehr schön. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr. Versprochen!

Der Autor ist Andreas Goertz, als Musiker ständig mit verschiedenen Live-Formationen unterwegs, unter anderem:



Die Lounge Band, die Partywerker und andere Formationen der liveband24 GbR.


Musiker unterwegs in Borchen

Und wieder eine Stadt von der ich vorher noch nie gehört habe. Aber fangen wir mal von vorne an. Der Samstag begann, wie er beginnen musste: zu früh! Verschlafen… aber das war ja klar.

Der Kollege in Schwerte

Zuerst ging es nach Schwerte. Zwei Stunden durften wir im Duo für Hintergrundmusik sorgen. Ein netter Empfang zum Beginn einer aufwändigen Hochzeitsfeier fand draußen im Park der Rohrmeisterei statt. Wer diese Location kennt, weiss, dass es hier sehr edel zugeht. Industriekultur und Natur spielen hier sehr harmonisch zusammen und geben der Location das besondere Flair. Die Feier fand später in der Rohrmeisterei statt, (Die Musik hierfür wurde übrigens auch durch unseren Musiker-Pool abgedeckt!) der Empfang für dessen musikalische Untermalung mein Kollege und ich sorgten allerdings unter freiem Himmel. Natürlich standen Sonnenschirme für uns bereit, beim Aufbau versagte allerdings kurz unser Denkvermögen, so dass wir die Erdrotation vergessen haben. War unser Platz beim Aufbau noch schattig, standen wir pünktlich zum Spielbeginn in praller Sonne. Klassischer Fall von “dumm gelaufen…”

Trotzdem hat es viel Freude bereitet. Sowohl für uns als auch die Hochzeitsgesellschaft ein gelungener Start in den Tag.

Dann ging es zügig weiter nach Borchen. Wie gesagt eine der Städte, von denen man vorher wenig gehört hat. Die Gemeinde liegt ganz in der Nähe von Paderborn und die Infos die wir zur Location hatten waren mehr als spärlich. Daraus entwickelte sich aber eines der Highlights des Jahres. Es handelte sich um einen mehr oder weniger umgebauten Bauernhof. Aber schon der Vorplatz der Location war so unglaublich gemütlich und einladend.

Vorplatz der Location "Bauernhof"

Auf ein klassisches Buffet oder Dinner wurde hier bewusst verzichtet, stattdessen gab es einen Imbiss- und einen Crêpes-Stand (!!!). Dadurch entstand eine sehr entspannte und ungezwungene Atmosphäre. Es war eine Party, wie wir es vorher nicht zu hoffen wagten. Genauso wie man es sich als Musiker wünscht. Ununterbrochenes Tanzen und Feiern. Bis 04:00 Uhr haben wir gespielt. Dann war leider Schluß, da die Polizei dem ganzen einen Riegel vorgeschoben hat. Aber mal ehrlich, es hat schon etwas: Feiern bis die Polizei kommt! Zumindest durften wir die Feier noch mit ruhiger, romantischer Musik ausklingen lassen und sind dann alle begeistert nach Hause gefahren! Borchen, bitte mehr davon, es hat Spaß gemacht!!

 

Der Autor ist Andreas Goertz, als Musiker ständig mit verschiedenen Live-Formationen unterwegs, unter anderem:
Die Lounge Band, die Partywerker und andere Formationen der liveband24 GbR.


Der Bericht vom Wochenende 4/08

Donnerstag, 25.08.2011:


So ein Wochenende will gut geplant sein. Bisher kann ich nur ahnen, was auf mich zukommt. Viele Stunden auf der Autobahn, Viele Stunden auf der Bühne und definitiv zu wenig schlaf! Dem muss ich entgegenwirken. Überall hört man, “vorschlafen funktioniert nicht”. Mir egal, eine andere Möglichkeit gibt es nicht. Es ist jetzt 12:00 Uhr am Mittag. Die Sonne scheint und in meiner Wohnung ist es warm. Mir egal, ich gehe jetzt schlafen.



23 Uhr… 11 Stunden geschlafen. Gut, zwischendurch mal aufgewacht und die innere Uhr verscheucht. In Prinzip geht der Plan aber auf bisher.



Freitag, 26.08.2011:


Gegen 04:00 Uhr geht der Zug… ich habe noch massig Zeit!


Ich beginne meinen Tag mit einem deftigen Frühstück: Pizza. Warum nicht… wenn schon durcheinander, dann richtig.


Den Rest der Zeit verplempre ich ähnlich sinnlos… Naja, dann das übliche, Sachen packen, Hemden bügeln und los.


Da ich immer noch Zeit habe entscheide ich mich dafür, zu Fuß zum Bahnhof zu laufen.


myWPEdit Image Der Zug kommt pünktlich. Da der ICE so angenehm leer ist beschließe ich spontan, des öfteren früh morgens mit dem Zug zu fahren. Leider darf ich diesen Luxus-Zug aber nur bis Essen nehmen und muss dort in die S-Bahn nach Bottrop umsteigen. Die auf einmal lebendig stressige Atmosphäre des Pendler-Verkehrs lässt mich meinen eben gefassten Beschluss noch einmal überdenken.


Dann Ankunft in Bottrop. Hier treffe ich auf meinem Kollegen, der dort bereits mit unserem Kleinbus auf mich wartet. Ab sofort geht’s zu zweit mit dem Auto weiter nach Bremen. Die gute Nachricht: Mein lieber Kollege wartet mit frischem Kaffee auf mich. Die schlechte Nachricht: Seine Schlaf-Vorbereitung war nicht so effektiv wie die meine. Da er jetzt schon todmüde ist werde ich direkt ans Steuer verfrachtet. Egal, macht mir spaß!


myWPEdit ImageDie Autofahrt verläuft entspannt und ereignislos. Ich wundere mich zwar wiederholt, wie weit doch die Strecke nach Bremen ist. Das tue ich aber wahrscheinlich mehr aus Langeweile. Mein Kollege hält mich regelmäßig über die Tatsache auf dem laufenden, dass er nicht schlafen könne. Danach schläft er meistens wieder ein!


Unser Plan sieht vor, erst aufzubauen um danach das Hotel aufzusuchen und zu schlafen.


Gegen 08:30 Uhr erreichen wir Bremen. Da wir erst um 10:00 Uhr mit dem Aufbau beginnen können, geht es zuerst ins Hotel, “Frühstücken”. Das für mich verdiente Abendessen besteht jetzt also aus frischen Brötchen, Saft und Kaffee… Mir schmeckt’s!


09:50 Uhr: Wir fahren zur Location um aufzubauen. Das Wetter ist sehr schön, was gute Laune verbreitet! Der erste Eindruck ist entsprechend gut. Der zweite Eindruck entpuppt sich als sehr abschreckend. Seltsamer Eingang mit uneinladendem Ambiente. Als man uns dann um das Haus herumführt und uns erklärt, wir müssten mit dem Auto nur kurz über den Sportplatz, war der dritte Eindruck dann doch wieder sehr schön. Für Fußballfans ist der Blick auf die Spielfläche sicherlich ein Highlight.


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Ich wünschte, dies wäre der letzte Eindruck gewesen. Hätte ich nur nicht durch’s Fenster geschaut.


myWPEdit ImageWer hat eigentlich diese Stühle erfunden… und noch viel schlimmer, wem fällt nicht auf, dass diese Stühle einem Raum jedes Flair nehmen?!? Nicht unser Problem. Da unsereins aber jede Woche Locations verschiedenster Art und Weise besucht, fällt mir so etwas eben besonders negativ auf. Immerhin soll hier eine Hochzeit gefeiert werden! Nun gut, dafür gibt es ja schöne bunte Lampen… kriegen wir alles hin!


Der Aufbau erfolgt problemlos in Rekordzeit und wir machen uns auf zum Hotel. Schlafen bis 18:00 Uhr, Gute Nacht!



Gegen 18:30 geht es frisch geduscht und in schmucker Abendgarderobe zurück zum heutigen Arbeitsplatz. Sowohl die Gäste als auch unsere wunderbare Sängerin sind schon vor Ort. Schnell werden noch die letzten Vorbereitungen getroffen, dann geht es um 19:00 Uhr los mit der obligatorischen Dinnermusik.


Nachdem ich die Location eher mit gemischten Gefühlen aufgenommen habe und auch die Gesellschaft eher klein ist, bin ich sehr unsicher, was uns hier erwartet. Die ersten Songs zeigen aber schon, dass es trotz aller Bedenken ganz großartig werden wird. Unsere Musik wird mit unglaublich netter Begeisterung aufgenommen. Nach jedem Lied gibt es überdurchschnittlichen Applaus, selbst Soli werden mit Beifall bekundet. Das ist leider überhaupt nicht selbstverständlich. Ich muss mich zügeln, nicht zu abgedrehtes Zeug zu spielen :)


Dann das erste Highlight: Der Hochzeitstanz.


myWPEdit ImageGute Wahl des Brautpaars: If You Don’t Know Me By Now von Simply Red; Wie ich finde einer der schönsten Walzer der Popgeschichte. Eine sehr schöne Atmosphäre entsteht, indem die alle Gäste einen Kreis um das Brautpaar bilden. Wir mochten die Stimmung danach gar nicht zerstören. Romantik pur!

Aber was sein muss, muss sein. Jetzt wird getanzt!Wie nicht anders erwartet ist die Tanzfläche wie auf einen Schlag voll. Es ist immer schwierig, Stimmung bei kleinen Veranstaltungen zu erzeugen. Wenn 20 Leute sitzen bleiben ist das schonmal direkt die Hälfte. Aber kein Problem bei dieser wundervollen Gesellschaft. Alles wurde begeistert aufgenommen und somit hatten wir die Möglichkeit durch unsere Musikauswahl einen Stimmungsbogen zu erzeugen der voll funktionierte.

Im Raum war es sehr warm, also wurden kurzerhand unsere Pausen auch von den Gästen als Pause genutzt. Sobald es weiter ging, waren alle wieder da.

 

Samstag, 27.08.2011:

Bis 2:00 Uhr morgens wurde gefeiert, gelacht, getanzt und wie mir schien auf etwas getrunken! Trotz der etwas lieblosen Gestaltung des Raumes werde ich die Location in guter Erinnerung behalten. Das Service-Personal war vorbildlich freundlich und hatte augenscheinlich Spaß an der Arbeit, was sich auch auf die Gesamtstimmung ausgewirkt hat. Das Essen war gut und der Cappuccino wahrlich meisterlich.

Wirklich besonders an diesem Tag war allerdings das Publikum und das Brautpaar. Nette, aufgeschlossene Leute mit einem super Musikgeschmack. Ich würde gern wiederkommen!

Also machen wir uns gegen 02:30 Uhr ans Abbauen. Mit der Gewissheit, dass es sich gelohnt hat bis nach Bremen zu fahren.

Gegen 03:30 Uhr: Abfahrt in Richtung Voerde. Da ich ja erst seit knapp 10 Stunden wach bin, bin ich noch fit und setze mich ans Steuer. Mein Kollege kann in Hotelzimmern leider nicht schlafen und war entsprechend gerädert. Ich kann mich also auf eine ruhige Rückfahrt einstellen. In Autos kann er nämlich schlafen, auch wenn er kurze Wachphasen gern nutzt um das Gegenteil zu behaupten. ;)

 

Kleiner Zwischenstop am Münsteraner Bahnhof um unsere Sängerin in den Zug zu werfen, dann Ankunft in Voerde um ca. 07:30 Uhr. Da wir erst gegen 09:00 Uhr mit dem Aufbau beginnen müssten, versuche ich mehr aus Vernunft, etwas im Bus zu schlafen. Das stellt sich jedoch schnell als unmöglich heraus. Also beginne ich aus purer Langeweile meinem Kollegen auf die Nerven zu gehen. Erfolgreich!

Wir beginnen schon um 08:00 Uhr mit dem Aufbau.

Location: Wasserschloss Haus Voerde.

myWPEdit ImageWir waren schon einmal in diesem wirklich schönen Haus zu Gast. Jedoch nicht morgens und auch nicht in dem uns zugeteilten Raum. Der Vorteil an dieser Location ist das Standesamt direkt im Haus. Direkt nach der Trauung muss zur Feier nur der Raum gewechselt werden. Praktisch! Entsprechend hat das Brautpaar zum Essen geladen. Der dafür vorgesehene Raum erinnert mich an eine renovierte Grotte. Wirklich schön, sehr niedrige Decke mit zwei länglichen Gängen die mit Tischen bestückt sind. Leider bleibt dann aber auch nicht mehr viel Platz.

Wir sind nur zu zweit gebucht. Das ist auch gut so, denn damit ist der Raum voll. Unsere Aufgabe wird es nun die nächsten 5 Stunden sein, das Essen mit Hintergrund-Musik zu untermalen.

Ich mag solche Auftritte wirklich sehr gern. Leise spielen ist eine Herausforderung, dafür hat man aber die Möglichkeit, etwas zu experimentieren und einige außergewöhnliche Songs zu probieren.

myWPEdit ImageDer Zeitplan funktioniert tatsächlich reibungslos. Pünktlich um 11:00 Uhr beginnen wir mit der Musik, nachdem vorher unser Pianist oben auf dem Flügel eine Stunde für Untermalung gesorgt hat. Es macht Spaß, obwohl wir inzwischen wirklich müde sind. Aber Musik machen ist besser als jedes Koffein-Getränk. Und der Spaß der Gesellschaft motiviert uns, das letzte aus uns herauszuholen.

Dennoch darf Kaffee in den Pausen natürlich nicht fehlen.

Auch diese Location ist eine echte Empfehlung! Sehr geschmackvoll eingerichtet. Räumlichkeiten verschiedener Größen, zuvorkommendes Personal und unfassbar gute Steaks!!

Gegen 16:00 Uhr ist der offizielle Teil der Feier dann beendet. Die Gesellschaft lässt den Tag unter eigens aufgebauten Pavillons vor dem Haus ausklingen. Wir bauen unter Anstrengung der jetzt doch aufkommenden Müdigkeit ab und bereiten uns auf die Heimfahrt vor.

Jetzt bin ich froh, die letzten Meter dann doch mit dem Zug fahren zu können und nicht mehr mit dem Auto fahren zu müssen.

Gegen 18:00 Uhr habe ich definitiv Feierabend und blicke auf ein ereignisreiches, schönes Wochenende zurück.

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Hier noch eine kleine Diashow:

 

Der Bericht vom Wochenende 4_08 from MusikerBericht on Vimeo.

Musiker unterwegs in Bremen und Voerde. – Eine kleine Bildersammlung. Bericht unter http://blog.lounge-band.de, Musik: Andreas Goertz (mit dem iPad komponiert)

 

Der Autor ist Andreas Goertz, als Musiker ständig mit verschiedenen Live-Formationen unterwegs, unter anderem:



Die Lounge Band, die Partywerker und andere Formationen der liveband24 GbR.


Der Bericht vom Wochenende

Bevor ich in ca. 6 Stunden schon in das nächste Wochenende aufbreche wird noch der Bericht vom letzten Wochenende nachgeliefert. Leider hat es nicht früher geklappt. Immer noch auf der Suche nach dem funktionierenden Workflow komme ich im Moment nur verzögert dazu Informationen und Berichte zu fertigen. Mal wieder eine neue Idee ist dieser “Bericht vom Wochenende” als un- oder regelmäßige Zusammenfassung unserer Auftritte an den Wochenenden des Jahres. Natürlich wird das nicht immer funktionieren. Manchmal gibt es einfach nichts zu schreiben, aber ich denke es könnte im Laufe der Zeit einen interessanten Überblick geben.

Am letzten Wochenende führte uns unsere Arbeit nach Ibbenbüren und Leichlingen. Beide Veranstaltungen waren Hochzeitsfeiern und beide waren für sich gesehen doch sehr außergewöhnlich. Aber der Reihe nach…

Am Freitag ging es ins Hotel Leugermann nach Ibbenbüren. Wenn man vorher auf dem Tourplan solche Informationen liest kann man sich darunter natürlich nicht viel Vorstellen. Ibbenbüren ist zumindest den meisten Musikern noch bekannt, da das dort ansässige Musikgeschäft Musik Produktiv überregionale Bekanntheit erlangt hat. (Ich muss unbedingt mal wieder zum Musikerflohmarkt). Von der Stadt weiss man allerdings nichts. Das hat sich übrigens auch nicht geändert. Naja, bis auf die Tatsache, dass ich jetzt eine Location in Ibbenbüren kenne. Das Hotel Leugermann. Auch dieser Name verspricht erst einmal nicht viel. Wir waren aber mehr als positiv überrascht. Der Veranstaltungssaal ist frisch renoviert, akustisch ausgemessen und beeindruckt durch die Aufteilung und eine sehr geschmackvolle Deckenkonstruktion. Ich habe mich lange mit dem Chef des Hotels unterhalten. Dieser erzählte mir, dass man in heutigen Zeiten seinen Gästen etwas besonderes bieten müsse und deswegen vor einiger Zeit dieser Umbau eingeleitet wurde. Ich kann mir nur wünschen, dass andere kleinstädtische Veranstaltungshäuser diesem Beispiel folgen und ihre veralteten Räume modernisieren. Leider glaube ich aber, dass ich da noch lange warten muss und mir noch einige Zeit braune 70er Jahre Bodenfliesen ansehen muss.

Nicht aber im Hotel Leugermann. Geschmackvolle Einrichtung mit moderner Elektronik, mehreren Beamern, eingerichtetem und funktionierendem Computer-Netzwerk, ausgeklügelter Beleuchtung und beeindruckender Akustik. Einfach vorbildlich!!

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Gefeiert wurde eine Hochzeit. Zu Beginn spielten wir im Duo Dinner- und Loungemusik und sorgten so für dezente Unterhaltung der Gäste. Pünktlich zum Hochzeitstanz betrat dann auch unsere Sängerin die Bühne. Was folgte war eine wirklich gelungene Party. Die Unterbrechungen für Aktionen der Gäste waren sparsam aber unterhaltsam und mit sehr viel Liebe zum Detail geplant und ausgeführt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich irgendjemand auf dieser Feier gelangweilt hat. Bis in die frühen Morgenstunden wurde getanzt und gefeiert. Nicht zuletzt durch das hervorragend freundliche Personal haben wir uns sehr willkommen und wohl gefühlt. Sollte jemand aus dem Osnabrücker Raum noch eine passende Location suchen: Ich denke, hier würde er fündig werden!

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Noch etwas müde ging es dann am Samstag weiter nach Leichlingen. Schon wieder ein Ort der nicht gerade an Popularität glänzt. Aber wer auf das Schloss Eicherhof zufährt weiss sofort: So will ich heiraten. Zugegeben, das perfekte Wetter hat sein übriges getan und verhilft besonders diesen Sommer wahrscheinlich jedem Ort zu faszinierender Schönheit. Trotzdem; Schloss Eicherhof – aristokratischer Landsitz – Traumhochzeit!!

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Hier stimmt wirklich alles! Ruhe, malerische Schönheit, elegantes Flair. Auch die Gastronomie überzeugte durch qualitative Speisen und dezente Freundlichkeit!

Die Feier war überraschend großartig. Zunächst begannen wir mit der obligatorischen Dinnermusik. Da wir im dekadenten Flur untergebracht waren (der dann später zur Tanzfläche – Partyarea umfunktioniert wurde) fehlte natürlich jeder Kontakt zum Publikum. Für uns war es sehr schwer einzuschätzen ob – und wie – wir überhaupt wahrgenommen werden. Entsprechend waren unsere Erwartungen entsprechend gering, wir hatten ja keine Vorstellung. Hinzu kam, dass die Gesellschaft mit unter 40 Leuten relativ klein war. Da ist es generell etwas schwieriger “Stimmung in die Bude” zu kriegen. (Warum eigentlich?). Die Gesellschaft überzeugte uns aber vom Gegenteil. Es war ein sehr exklusives Erlebnis auf dieser Feier Musik machen zu dürfen. Trotz Hitze und verlockender Terrasse war die Stimmung bis zum Schluss am Siedepunkt (Wortspiel…). Die Tanzfläche war fast immer voll. Besonders beeindruckend: Soli und einzelne Gesangspassagen wurden mit Zwischenapplaus honoriert. Das Publikum überlegte sich ständig neue Spielereien um dem Brautpaar zu honorieren.

Es war wirklich sehr sehr schön. Damit hatte keiner von uns gerechnet! Exklusiv ist tatsächlich der richtige Ausdruck!

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Das war ein ereignisreiches Wochenende. Leider etwas wenig Schlaf, aber dafür kommt man ja auch mal rum :)

Vielleicht schreib ich irgendwann auch mal von den langen Autofahrten. Oder wir testen mal die Kaffee-Qualität der Raststätten…

Gleich geht’s nach Bremen. Ich bin sehr gespannt und hoffe, mir noch etwas von der Stadt ansehen zu können. Vielleicht kriegen wir ja den Job als neue Stadtmusikanten :)

Danach geht’s dann weiter nach Voerde. Ich freu mich darauf!